Operation „Fuchs-Duftmarke in Dortmund hinterlassen“ erfolgreich durchgeführt

Ein letztes Mal zogen die kleinen Handballer diesseits und jenseits der Ruhr vor der Sommerpause los, um auch im Dortmunder Raum den Namen „Ruhr Füchse“ publik zu machen. Der Einlauf im ehrwürdigen Edelstahlstadion in Aplerbeck war standesgemäß. Mit wehenden Fahnen, Verpflegung für geschätzte 500 Mann, Sonnenschutz als Creme oder Spray und Picknickdecken in der Gesamtgröße von Helgoland waren die Fuchseltern hervorragend vorbereitet. Aplerbecker Eltern tuschelten schon beim Erblicken des heimischen Fuchs-Logos: „Oh nein – die Füchse kommen. Dann gibt‘s für uns heute nix zu holen!“

Geplant war, dass zum Schutz vor Sonne und Hitze ein richtiger Fuchsbau unter der Erde errichtet wird, was aber aufgrund des trockenen Bodens und durch Einwände des Platzwartes verworfen wurde. Stattdessen entstand das Fuchs Base-Camp, was als Rückzugsort für Jungfüchse, Wickelstation für Minifüchse und Ladestation für Altfüchse und -füchsinnen fungierte. Spätestens jetzt war allen Dortmunder Vereinen klar – mit diesen Füchsen ist nicht zu spaßen, so dass 2 der insgesamt 8 gemeldeten Mannschaften gar nicht erst antraten.

Das Turnier fand auf dem Kleinspielfeld statt und wurde mit 5 Feldspielern und einem Torwart gespielt. Jeder spielte gegen jeden über 12-15 Minuten. Mal so und mal so. Da es zum Schluss immer ein knappes Unentschieden gab und die Tore nicht gezählt wurden gab es auch keine Verlierer.

Die Jungfüchse der F1 und F2, die im Sommerpokal bereits auf dem großen Spielfeld überzeugten, wurden kräftig durcheinander gemischt, um allen ein tolles Spielerlebnis möglich machen zu können.

Tolle Passfolgen, Torwartparaden und Zweikämpfe in Abwehr und Angriff waren es wert, sich in der brütenden Hitze auf den Rasen zu stellen und den Fuchs-Nachwuchs anzufeuern.

Alle Spieler erhielten nach Beendigung des wertungsfreien Turniers eine personalisierte Urkunde und einen eigenen Pokal. So hatten die jungen Füchse etwas materielles, was sie todmüde mit ins Bett nehmen konnten und der ein oder andere Elternteil hatte zumindest einen feinen Sonnenbrand mit im Gepäck.

Als Ruhr Füchse 1 starteten Theo, Milan, Vincent, Mie, Milli, Connor, Leo, Mario, Till, betreut von den Trainer Füchsen Nina und Eric.

Als Ruhr Füchse 2 starteten Faris, Luke, Emil H., Emil N., Oskar, Mats, Matteo, Anton und Kris betreut vom Trainer Fuchs Colin, unterstützt von seinem Trainer Fuchs Kollegen Jan-Dirk, der heute in zivil eher als Spion fungierte. Unter der Legende als treusorgenden Familienvater von 4 anwesenden Kindern fiel er im Getümmel kaum auf und konnte wertvolle Infos über die Gegner an die Trainer Füchse weiter geben.

Großer Dank an dieser Stelle an die Aplerbecker Organisatoren, die mit Hüpfburg, Wasserrutschbahn, Gesichtsbemalung und Torwand werfen ein unheimlich tolles und kindgerechtes Event auf die Beine gestellt haben. Ich denke die Füchse kommen wieder – in welcher Zusammensetzung auch immer.