… und das Herbstmärchen geht weiter: HTV Hemer 2 – Ruhr Füchse mE3 ► 23:26 (15:15)

Am Samstag, 05.10.2019, war es wieder so weit. Die erfrischend aufspielende Jungfuchstruppe aus dem Jahrgang 2011 wurde in Hemer erwartet. Das Spiel fand nicht wie üblich im GROHE-Forum, sondern in der etwas kleineren Halle an der Parkstraße statt. Vielleicht war man sich selbst nicht mehr so sicher, ob man die Füchslein in den Griff bekommt und wollte deshalb lieber fast unbemerkt von der Außenwelt das Spiel bestreiten. Oder es lag tatsächlich daran, dass der alljährliche Treppenlauf im Sauerlandpark ausgetragen wurde. Man weiß es nicht.

Wie dem auch sein. Zu Beginn staunte Taktik-Fuchs Tönnies nicht schlecht, als dem ursprünglichen Kader der Hemeraner E2 vier weitere Spieler hinzugefügt wurden, teilweise aus dem Jahrgang 2009. Sollte das der entscheidende Vorteil für die Sauerländer werden?

Taktik-Fuchs Tönnies verließ sich wieder auf Altbewährtes und backte beim Kampfgericht und Schiedsrichter kleine Brötchen, um dann die kleinen Füchse von der Leine zu lassen. Ziel in der ersten Halbzeit war es, die Sauerländer in Sicherheit zu wiegen, und nicht ganz so weit enteilen zu lassen.

Die Trainer-Füchse Eißing und Schulze waren dem Spiel ferngeblieben. Die eine musste leider arbeiten und der andere musste die drohende Midlife-Crisis in der Hansestadt der gestapelten Tiere beim marathonischen Dauerlauf im Nieselregen bekämpfen. Wer hier wer ist, wird bewusst offen gehalten.

So kam es, dass Schulze-Junior Anton zum Nachwuchstrainer-Fuchs befördert und auf die Bank beordert wurde. Er heckte zusammen mit Tönnies den perfiden Plan aus, erst in der 2. Halbzeit spielen zu lassen, als gäbe es kein Morgen. Die Kondition und der Wille sollte auf jeden Fall vorhanden sein.

Und der Plan ging auf:
Die erste Halbzeit verlief unspektakulär. Man bekämpfte sich mit offenem Visier und so stand es zur Pause bereits 15 zu 15.
Nach der Pause brannte das Strohfeuer der Hemeraner Abwehr derart schnell ab, dass der Füchslein-Express wieder ordentlich in Fahrt kam. In der Abwehr riss sich jeder den bekannten Hintern auf und machte durch traumhafte Beinarbeit und Körpersprache so manchen Angriff zunichte, obwohl die körperlichen Nachteile nicht zu verbergen waren.

Alexander R. stellte den Rückraumshooter der Hausherren ruhig, Mats wirbelte mal hier und mal dort herum und unterdrückte dadurch sämtliches Aufbauspiel.
Finn, Vincent und Eike machten aus der körperlichen Unterlegenheit eine Tugend und stellten sich immer wieder gekonnt in die Laufwege der Hemeraner. Die Oskars (B. und W.) konnten leider nie zusammen eingesetzt werden, weil sonst die Anweisungen selbst vom Taktik-Fuchs Tönnies nicht mehr verstanden worden wären, wer wann womit gemeint ist. Beide mischten ordentlich mit sodass dabei der ein oder andere Ballgewinn heraussprang.

Theo hatte die schwierigste Aufgabe, da er sich zum einen um den wirbeligsten Hemeraner kümmern sollte und zum anderen auch noch vom sonst so souveränen Taktik-Fuchs Tönnies beim Auswechseln in der ersten Halbzeit übersehen wurde. Milan konnte, gerade noch mit Stollen unter den Schuhen unterwegs, ohne Aufwärmprogramm wie gewohnt durch das starke Stellungsspiel den Füchslein Sicherheit geben.

Im Tor entschärfte Levi so manchen Wurf, der mit Feuerschweif auf das Tor zugeflogen kam, als wäre es das Normalste auf der Welt. Er blieb zum Glück unverletzt.

Es reihten sich abermals 6 verschiedene Füchse in die Torschützenliste ein, wobei sich Faris (9) und Luke (8) mal wieder gegenseitig puschten und das ein oder andere Mal traumhafte Kombinationen herunterspulten.

Der nächste Auftritt findet erst Mitte November statt, wobei es sich dabei um den berühmt berüchtigten Vielseitigkeitstest des Handballkreises Iserlohn-Arnsberg handelt. Ob die Füchslein auch dieses Mal in den Kategorien Kraft, Ausdauer und Koordination mit den älteren Semestern mithalten können, wird sich zeigen. Das Trainerteam hat in der Zwischenzeit auf jeden Fall viel zu tun, die jungen Wilden wieder in die Schranken zu weisen.

Als Resümee bleibt vom Spieltag Folgendes zu sagen: Dass diese Füchslein-Truppe einen pädagogischen Dämpfer erhält wurde also ein weiteres Mal vertagt – und das ist eigentlich auch gut so.

Wir sind sehr stolz auf unsere gesamte Mannschaft und genießen einfach weiter!

Es spielten: Levi, Mats, Theo, Luke, Vincent, Faris, Oskar W., Eike, Milan, Oskar B., Alex R. und Finn.

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Ungefährdeter Sieg: HTV Hemer – Ruhr Füchse mD1 ► 11:22 (10:6)

Mit einer durchschnittlichen Leistung konnten die Ruhrfüchse einen ungefährdeten Sieg beim Nachbarn HTV Hemer einfahren.

Der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr, aber technische Fehler und konsequentes Aufbauspiel fehlte in der ersten Halbzeit.

Nach der Pause wurde es besser umgesetzt und jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen, ohne den verletzten Max L. und verhinderten Mika L., Niklas B. und Jasper M..

Nächste Woche geht es dann im Heimspiel gegen TV Evingsen-Ihmert, die ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen.

Es spielten: Lukas A., Mikko B., Giacomo F., Kjell G., Lukas H., Julian H., Yves K., Tim M., Florian N. und Paul N.

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Qualifikation für Kreisliga geschafft: Ruhr Füchse mE1 – HTV Hemer 2 ► 30:10 (13:3)

Nach einem eher durchwachsenen Spiel wurde die Mannschaft vom HTV aus Hemer mit 30:10 besiegt. Nachdem der Start geprägt war von unzähligen Fehlwürfen, Pfostentreffern und guten Paraden des gegnerischen Torhüters und auch die Abwehr unserem Torhüter genügend Gelegenheiten bot sich auszuzeichnen, schafften die jungen Füchse es nicht sich frühzeitig abzusetzen. Dies zog sich durch die gesamte erste Hälfte.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde es nicht unbedingt besser. Auch wenn in beiden Halbzeiten einige gute Szenen waren, blieben die Füchse insgesamt unter ihren Möglichkeiten. Der Sieg und damit die Kreisligaqualifikation war allerdings zu keiner Zeit in Gefahr. Dafür waren die Schwerter Kinder individuell und körperlich zu stark für die Kinder aus Hemer.

Heute spielten: Bennet, Noah, Victor, Mats, Sam, Jonas N., Fabian L., Timm, Fabian N., Jano, Jonas R.

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Niederlage nach großer Aufholjagd: HTV Hemer 2 – Ruhr Füchse wB ► 29:22 (16:6)

Nach der gescheiterten Oberliga-Qualifikation ging es für die weibliche B-Jugend der Ruhr Füchse weiter in der Qualifikation um die Kreisliga. Leider mit einer unglücklichen 22:29 Niederlage.

Am vergangenen Samstag mussten die Füchse ihr Können gegen die zweite B-Jugend des HTV Hemer unter Beweis stellen. Im Grohe-Forum kamen die Gäste gut ins Spiel. Nach einer offenen Anfangsphase stand es 4:4. Doch dann gab es einen Bruch im Spiel. Durch fehlende Konzentration wurden zu viele Fehler gemacht und Hemer wurde zu einfachen Toren eingeladen. So kam es, dass es nach 20 Minuten 4:15 stand. Die Füchse konnten sich nochmal kurz berappeln und es ging mit einem 6:16 Rückstand in die Pause.

Zur zweiten Hälfte kam die weibliche B-Jugend der Ruhr Füchse wie ausgewechselt aus der Kabine. Motiviert und kämpferisch spielten sie plötzlich einen schnellen und konsequenten Handball, als hätte es die erste Hälfte nicht gegeben. So kam es, dass die Füchse sich immer weiter verbesserten und vor allem durch eine stabile Abwehrleistung das Spiel auf ihre Seite brachten. Nun wurde auch Vivien im Tor zu einem wichtigen Rückhalt, die nun drei 7-Meter hintereinander parierte. Nach 40 gespielten Minuten stand es nur noch 19:22 aus Sicht der Füchse und eine kleine Sensation lag in der Luft. Jedoch verletzte sich dann Xenia so sehr, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Zum Glück ist aber nichts Schlimmeres passiert. Von diesem Zwischenfall wurden die Füchse jedoch leider aus dem Rhythmus gebracht und konnten ihre Aufholjagt nicht mehr vollenden. Daher konnte Hemer nun wieder das Spiel wieder zu ihren Gunsten drehen und schließlich gewinnen.

Trotz der Niederlage macht das Spiel Mut. Denn es hat gezeigt, dass die Füchse eindeutig Handball spielen können. Hätte die Leistung auch in der ersten Halbzeit gestimmt, wären die Füchse garantiert mit zwei Punkten nach Hause gefahren. Daher steht einem Sieg gegen Neheim im nächsten Spiel also nichts im Wege.

Es haben gespielt: Vivien S – Ana P. (1), Ronja G., Lena W., Brit H., Jana K. (3), Lara V., Chiara W., Finja T. (3), Sophie K. (4), Emma S., Marie P. (8/3), Xenia F. (3)

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Großartiges und faires erstes Spiel abgeliefert: HTV Hemer – Ruhr Füchse F2 ► 12:2 (5:2)

Am letzten Mittwoch, dem 22.Mai, hatten viele unserer jüngsten Füchse ihr erstes richtiges Handballspiel und waren dementsprechend auch sehr aufgeregt, genauso wie die beiden Trainer, welche in dieser Rolle auch ihren ersten Auftritt hatten.

Zu Beginn des Spiels mussten sich alle erstmal an das große Spielfeld und an die gegnerische Mannschaft gewöhnen und schafften es dann eine starke erste Halbzeit zu spielen, obwohl Hemer sowohl mehr als auch teilweise ältere und erfahrenere Kinder hatte.

In der zweiten Halbzeit ließ leider die Ausdauer aufgrund von zu wenig Auswechselspielern etwas nach, aber trotzdem kämpften unsere Füchse immer weiter und haben ein großartiges und faires erstes Spiel abgeliefert!

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Erstes Sommerrundenspiel: Ruhr Füchse wC2 – HTV Hemer 2 ► 6:28 (5:13)

Im ersten Spiel der Sommerrunde verloren wir am Wochenende mit 6:28 gegen Hemer. Die erste Halbzeit war wirklich in Ordnung und wir lagen mit 5:13 hinten. Vorne konnten wir das, was wir in den letzten Wochen im Training geübt haben gut umsetzen.

Nach der Pause ließen dann leider die Kräfte nach und unsere dünne Bank mit nur einer Auswechselspielerin machte sich bemerkbar. Vorne hatten wir nun deutlich mehr Mühe die körperlich starken Gegenspielerinnen in die Bewegung zu bringen und zu Abschlüssen zu kommen. Erneut ein Großes Lob an Greta, die sich wieder mal angeschlagen in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und sich mit einigen gehaltenen Gegenstößen auszeichnen konnte.
Für das erste Spiel nach langer Pause hätte es definitiv noch schlechter laufen können. Die Mannschaft muss sich neu finden und wir hoffen, dass unsere verletzten Spielerinnen bald zurückkommen.

Weiter geht es für uns am Sonntag 26.05. mit dem Auswärtsspiel in Hohenlimburg.

Es spielten: Greta im Tor: Hannah F., Emily, Franziska, Annika H., Kolo, Mara und Finnja

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